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HEART OF AFRIKA
BURUNDI ZIEGE / GOAT REHABILITATION PROJEKT
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Many thanks to
EART OF AFRICA especially National Direktor D. de Detreville for the good cooperation
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Wir danken
HEART OF AFRICA im Speziellen National Direktor D. de Detreville für die gute Zusammenarbeit
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BACKGROUND
Livestock play a pivotal role in Burundi's agriculture, contributing significantly to food security, smallholder income and maintenance of soil fertility. As well, livestock play the role of 'savings banks on the hoof', because the majority of small farmers have no access to banking or savings and loan facilities. Due to ease of care, size, fast reproduction, and decreasing availability of fodder, goats have become the most important livestock breed on small farms in Burundi.
However, as a result of the 1993 civil war and ensuing insecurity, the livestock sector has been decimated and most rural families lost all or most of their livestock. Because of the importance of livestock in providing manure to the intensified cropping systems of the country, crop production has been adversely affected. Livestock-based small enterprises have also seriously diminished and technical assistance to reinvigorate them is lacking. As well, many livestock professionals fled the country or were killed, and those remaining are isolated from information and from resources for upgrading their skills.
In addition, local informal markets where farmers sell livestock and livestock by-products have been destroyed or seriously reduced. These local markets are being replaced, in part, by long distance merchants who pay very low prices to the farmer and sell at very high prices to final consumers.
Adding to these problems, the growing impact of HIV/AIDS and other illnesses are seriously impacting on family structures as well as on whole communities. Child-headed households, one-parent or grandparent headed-households, street children, and easier induction of youth into rebel forces are the tragic results.
Finally, now that the 10-year war is coming to an end and a peace accord has been recently signed between the transitional government and the largest rebel group, demobilization and reintegration of ex-combatants – as well as the return of over 500,000 refugees to their homes – will place exceptional demands on the country for livestock, training of returnees and of livestock professionals and other activities that can meet the needs of these returning populations. Although the challenges are great; the people are committed to rebuilding their lives & livelihoods. |
HINTERGRUND
Vieh spielt eine Schlüsselrolle in Burundis Landwirtschaft, es sichert die Versorgung mit Nahrung sowie den Kleinbauern ein Einkommen und erhält die Fruchtbarkeit des Bodens. Das Vieh ist sozusagen ihre „Sparkasse auf Hufen“, da die Mehrheit der Kleinbauern keinen Zugang zum Bankwesen hat, und somit auch nicht zu Spareinlagen und Kreditmöglichkeiten. Aufgrund ihrer einfachen Pflege, ihrer Größe, der schnellen Vermehrung und der nachlassenden Verfügbarkeit von Futter sind Ziegen die wichtigste Viehrasse auf kleinen Bauernhöfen in Burundi geworden.
Wie auch immer, als Resultat des Bürgerkriegs im Jahr 1993 und der daraus entstandenen Unsicherheit wurde der Viehbereich stark geschwächt, und die meisten bäuerlichen Familien verloren ihren ganzen Viehbestand oder den größten Teil davon. Bedingt dadurch, dass das Vieh Dünger für die intensivierten Anbaumethoden des Landes liefert, wurde auch der Getreideanbau nachteilig beeinflusst. Kleine Viehbetriebe wurden ebenfalls stark dezimiert, und es fehlt an fachlicher Unterstützung, um sie wieder zu beleben. Dazu kommt, dass viele Fachleute aus dem Land flüchteten oder auch getötet wurden und dass diejenigen, die übrig geblieben sind, von den nötigen Informationenquellen abgeschnitten wurden, die für weitere Qualifikationen grundlegend wichtig wären.
Zudem wurden kleine ortsansässige Märkte, auf denen die Bauern ihr Vieh oder die Nebenprodukte verkauften, zerstört, oder erheblich dezimiert. Diese hiesigen Märkte werden nun teilweise durch Fernhandel ersetzt; internationale Händler kaufen die Waren der Bauern für wenig Geld ein, um sie dann teuer an die Endkunden zu verkaufen.
Zu diesen Problemen kommen noch die wachsenden Auswirkungen von Aids/HIV und weiteren Krankheiten, welche sich nicht nur auf die Familienstrukturen auswirken, sondern auch auf ganze Gemeinden. Haushalte geführt von Kindern, einem Elternteil oder von den Großeltern; Straßenkinder und auch der frühe Einstieg der Jugendlichen in die Rebellentruppen sind die traurigen Resultate.
Nun, wo der zehnjährige Krieg endlich dem Ende zugeht und das Friedensabkommen zwischen Übergangsregierung und der größten Rebellengruppe unterschrieben ist, werden die Demobilisation und die Wiedereingliederung von ehemaligen Kämpfern – sowie die Heimkehr von über 500.000 Flüchtlingen in ihre Heimat – außergewöhnliche Forderungen an das Land stellen. Dies gilt für die Viehhaltung, die Ausbildung von Heimkehrern und Viehhaltungs-Fachleuten, sowie für die Bereitstellung aller anderen Dinge, die für die heimkehrende Bevölkerung notwenig sein werden. Obgleich riesiger Herausforderungen, die Menschen werden ihr Leben und ihren Lebensraum neu aufbauen müssen. |
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Burundi is located in central Africa and is one of the most densely inhabited countries in Africa. |
Burundi liegt in Zentralafrika und ist eines der dicht besiedeltsten Länder Afrikas. |
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The climate is tropical humid, except along Lake Tanganyika where less rain prevails. Over 85% of the population are subsistence farmers who practice intensive, mixed farming on small plots. Livestock - especially goats - are an important part of farming systems, supplying manure, providing meat and prestige, and acting as "savings banks on the hoof". Ethnic conflict has prevailed for decades, and has resulted in over 200,000 dead, forced 800,000 refugees in Tanzania and other countries, and displaced 525,000 others internally. Following a peace accord in 2003, a transitional government is now in place, demobilization of ex-rebels is occurring, and armed conflict has greatly reduced in most areas of the country. Elections are scheduled to take place in early 2005. |
Das Klima ist feucht-tropisch, außer am Lake Tanganyikam, wo weniger Regen fällt. Über 85 % der Bevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt durch intensive, gemischte Landwirtschaft auf kleinen Flächen. Das Vieh - und besonders Ziegen – sind ein wichtiger Teil der Landwirtschaft, sie liefern Dünger, Fleisch und Ansehen, sie sind die „Sparkasse auf Hufen“. Ethnische Konflikte überschatten seit Jahrzehnten das Land und führten inzwischen zu über 200.000 Toten, 800.000 wurden gezwungen nach Tansania oder in andere afrikanische Länder zu flüchten, weitere 525.000 verließen ihr Heim und flüchteten innerhalb des Landes Burundi. Dem Friedensabkommen aus dem Jahre 2003 zufolge wurde eine Übergangsregierung eingesetzt, eine Demobilisierung der Ex-Rebellen findet statt, und bewaffnete Auseinandersetzungen wurden in den meisten Teilen des Landes vermindert. Wahlen sind im Frühjahr 2005 vorgesehen. |
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© 2003 by Marianne Brunner, Pro Litteris CH-Zürich
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