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Pinzgauer Ziege

 

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freundlichst vom Verein zur Erhaltung

gefährdeter Haustierrassen VEGH

zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Wir danken dem VEGH für

die gute Zusammenarbeit

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Allgemeines

Die Pinzgauer Ziege stammt in ihrer Wildform von der Bezoarziege ab und zählt zu den vom Aussterben bedrohten Haustierrassen in Österreich.

Der VEGH bemüht sich besonders um die Erhaltung der Genbestände in Salzburg und Kärnten, es gibt aber auch größere Bestände in Niederösterreich und Tirol.

Die Pinzgauer Ziege ist gehörnt, in Farbe und Rahmen ähnlich den gemsfarbigen Gebirgsziegen. Die Grundfarbe ist braun, mit einem Aalstrich über den Rücken; der Rücken und die Unterfüße können auch eher schwarz sein. Einzelne Typen können heller und mitunter auch langhaarig sein.

 

Eigenschaften

Die Rasse ist besonders robust und widerstandsfähig, sie wird als Fleisch- und Milchziege genutzt. Die Milchleistung wird mit 570 bis 680 Liter angegeben und ist sehr unterschiedlich. Ziegenmilch enthält sehr hochwertiges Eiweiß und fein verteiltes Fett. Sie eignet sich daher besonders für die Herstellung des würzigen Pinzgauer Almkäses. Aus diesem Grund war früher auf jeder Alm auch eine Ziegenherde zu finden.

Die Pinzgauer Ziege wird häufig auch gealpt und kann sowohl im Herbst als auch im Frühjahr Kitze zur Welt bringen. Sie weist noch ursprüngliche Verhaltensmerkmale auf, wie das Verstecken der Kitze, das Aufsuchen von Felsunterständen und die tageszeitliche Wanderung. Die Rasse gilt als frühreif, wobei die Fruchtbarkeit bei ca. 200 Prozent liegt. Häufig kommt es zu problemlosen Mehrlingsgeburten.

 

Bock

Geiss

Gewicht in Kg

80 - 100

60 - 80

Widerristhöhe in cm

90

80

Gehörn in cm

80 - 95

bis 55

Verwandte der Pinzgauer Ziege sind die gems- und rehfarbigen Alpenziegen in der Schweiz und die Thüringer Landziege. Später gingen daraus die hornlosen, braunen Schweizer Ziegen und die bunte Deutsche Edelziege (im helleren und dunklen Farbschlag) hervor.

 

 

Züchterentwicklung

Der Bestand der Pinzgauer Ziege ist zwischen 1960 und 1980 stark zurückgegangen. Grund hiefür sind vor allem die Einfuhr ausländischer Rassen sowie der allgemeine Rückgang der Ziegenzucht.

Derzeit steigt die Nachfrage wieder und die Zahl der Züchter geht erfreulicherweise ständig nach oben. Derzeit gibt es ca. 400 Zuchttiere in Österreich.

Es gibt einige sehr engagierte VEGH-Mitglieder, insbesondere unsere Spartenbetreuerin, Frau Edelsbacher, die beim Erwerb von Zuchttieren und der Zusammenstellung von Zuchtgruppen gerne behilflich sind!

 

Es bestehen gute Chancen, dass diese schöne Rasse erhalten werden kann!

 

Kontakt Pinzgauer Ziege:

Angelika Edelsbacher, Schön 63, A-4563 Micheldorf, Tel.: 07582/52081, Fax: 07582/521814

 

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- der VEGH: siehe auch im Link unter der Lupe -

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Forschungsstation für Ziegen und Zwergziegen

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© 2003 by Marianne Brunner, Pro Litteris CH-Zürich

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