BURENZIEGE
wird häufig auch 'nur' als Fleischziege bezeichnet
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Nachfolgendes Text- Bildmaterial wurde uns freundlichst vom Landesverband Niedersächsischer Ziegenzüchter ev. LNZ zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Wir danken dem LNZ für die gute Zusammenarbeit. |
Sämtliche Bilder und Texte auf dieser Seite sind durch den LNZ urheberrechtlich geschützt. © 2003 by LNZ Horst Fischer-Sakautzky |
Herkunft
Die Burenziege wurde in Südafrika aus vorhandenen Ziegenschlägen herausgezüchtet.
Aus Namibia und Südafrika wurde eine kleine Zahl von lebenden Tieren und Sperma importiert.
In Deutschland wurde/wird sie im Rahmen der Verdrängungskreuzung
zum Aufbau der Fleischziegenzucht eingesetzt.

Kennzeichen
Die Burenziegen sind große Fleischziegen mit langem Rumpf,
breiten, fleischigen Schultern, gut entwickelter tiefer, breiter Brust,
breitem geraden Rücken, ausgeprägter Rippenwölbung und muskulösen, langen Beinen.
Sie sind kurzhaarig, haben eine weiße Grundfarbe
mit teilweise rotem, ramsnasigem Kopf und rote Flecken an Hals, Brust und Bauch.
Sie sind in der Regel gehörnt und haben Hängeohren.
Als Burenziegen werden “Fleischziegen” mit mehr als 87% Burenanteil anerkannt.
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Maße und Gewichte
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Ziege |
Bock |
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Widerristhöhe |
60 - 75 cm |
75 - 90 cm |
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Gewicht |
65 - 75 kg |
90 - 100 kg |
Leistung und Leistungsprüfung
Die Burenziege hat einen weiten Brunstzyklus.
Eine dreimalige Ablammung in zwei Jahren ist möglich und wird vereinzelt erreicht.
Mittelrahmige, tiefe Tiere sind für die Fleischproduktion besonders gut geeignet.
Die volle Bemuskelung an Keule, Rücken, Schulter und Brust
zeigt sich besonders gut bei den Lämmern.
Schmackhaftes, zartes Fleisch!
Die Burenziegen sind wegen ihres ruhigen Temperamentes problemlos mit anderen Tieren
(Schafen, Pferden, Kühen)
zu halten und eignen sich in der Landschaftspflege zur Bekämpfung der Verbuschung.
mind. 1 Ablammung pro Jahr,
1,8 geborene Lämmer pro Lammung
gute Muttereigenschaften, einschließlich Milchleistung,
ruhiges Temperament,
tägliche Zunahme der Lämmer von 200 bis 250 g.
Zuchtziel
Gewünscht wird eine voll bemuskelte, kräftige, breite und tiefe Ziege
mit langem, breit angelegtem und nicht zu stark abfallendem Becken.
Eine korrekte Beinstellung mit fester, nicht zu langer Fesselung
ist für eine gute Marschfähigkeit wichtig.
Eine gute Ausbildung des Euters, mit nicht zu dicken Strichen ist erforderlich,
um problemlose Lämmeraufzucht zu gewährleisten.
Zur Herdbucheintragung gelten Ziegen mit mindestens 87,5% Burenanteil als reinrassig.
Der jeweilige Blutanteil ist bei Zuchttieren in den Zuchtpapieren anzugeben.
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© 2003 by Marianne Brunner, Pro Litteris CH-Zürich
Forschungsstation für Zwergziegen und Ziegen . CH - 4954 WYSSACHEN
http://www.zwergziegen.ch/ . http://www.ziegen-caprine.ch/ . http://www.dwarf-goat.info/